Psychische Erkrankungen auf Platz zwei der Krankschreibungen 2012 um vier Prozent gestiegen

 

Unternehmenskosten pro Person für Burnout Ausfall
je nach Position 50.000 bis zu 100.000 Euro
(Quelle: Wirtschafts-Woche)

Zahlen und Fakten zu psychischen Erkrankungen in der Berufswelt

  • 53 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage in 2012 (QUELLE: Stressreport der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2012)
  • Produktionsausfälle von drei bis sechs Milliarden Euro mit 42 Prozent Ursache Nummer eins bei Frühverrentung (Quelle: Studie der Bundespsychotherapeutenkammer)

Quelle: Online-Test Stressmonitor 2014, medicaltex GmbH München Anzahl Teilnehmer 26.284

  • 10% Burnout-Erleben (ziemlich oft 7%, die meiste Zeit 3%)
  • 51% fühlen sich gestresst (ziemlich oft 33%, die meiste Zeit 18%)
  • 45% fällt abschalten schwer (ziemlich oft 29%, die meiste Zeit 16%)
  • 38% fühlen sich ausgebrannt (ziemlich oft 24%, die meiste Zeit 14%)
  • 21% hohe Stressbelastung

Mai 2014: FOCUS Magazin, Ausgabe 19 Leitartikel

“Mehr Erfolg, weniger Stress!?”
Die Deutschen sind eine erschöpfte Nation. Innerhalb von acht Jahren hat die Zahl der Krankheitstage wegen Burnout um 2000 Prozent zugenommen.


Ziel von PRIMECOACHING ist es, präventiv und im Vorfeld diese potentiellen Ausfälle und Kosten zu verhindern, die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter/-innen zu erhöhen und eine bessere Lebensqualität inner- und außerhalb des Unternehmens zu erreichen.


“Die betriebliche Welt ist um vieles anspruchsvoller geworden. Arbeitshandlungen haben sich intensiviert, Arbeitszeiten gleichzeitig extensiviert. Die Unternehmen stehen unter einem hohen Flexibilisierungsdruck. Einer zunehmend älter werdenden Belegschaft wird immer mehr Verantwortung übertragen. All dies kann zu starken gesundheitlichen Belastungen führen. Folglich hat das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) in den letzten Jahren auch stark an Bedeutung und Reichweite gewonnen. Alle DAX- und M-DAX-Unternehmen, viele kleine und mittelständische Unternehmen, aber auch Bundesbehörden, Stadt-Verwaltungen und Wirtschaftsbetriebe der öffentlichen Hand halten heute Strukturen und Angebote vor, mit denen ausdrücklich die Gesundheit der Beschäftigten gefördert werden soll. […] Und auch die Politik entwirft nun Ansätze, wie sich um die Gesundheit der Beschäftigten noch besser gekümmert werden soll.“

Quelle: Dr. Ingo Weinreich, Vorstandsmitglied Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement e.V. (BBGM), in|pact media GmbH, Seite 6, Beilage Handelsblatts Dezember 2014


„[…] Neben dem unvermindert klassischen Arbeitsschutz geht es heute verstärkt um psychische Gesundheit und Stressmanagement. Viele Unternehmen haben die Bedeutung eines guten Betriebsklimas und einer aktiven betrieblichen Gesundheitsförderung (BGM) als Elemente einer modernen Arbeitskultur bereits erkannt. Sie wissen, dass Investitionen in die Gesundheit (physisch und psychisch) und das Wohlbefinden Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Investitionen in die Wettbewerbsfähigkeit und damit in die Zukunft ihres Unternehmens sind.“

Quelle: Sigmar Gabriel (Bundesminister für Wirtschaft und Energie), in|pact media GmbH, Grusswort, Beilage Handelsblatts Dezember 2014


Verkündigung der Änderung des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) am 24.10.2013 im Bundesgesetzblatt (BGBI)

Als Konsequenz des unteilbaren Gesundheitsbegriffes wird in § 5 “Beurteilung der Arbeitsbedingungen” die Aufzählung der Gefährdungsfaktoren in Absatz 3 ergänzt: Als Nummer 6 wird angefügt: “Psychische Belastungen bei der Arbeit”.

Die Anpassung zielt darauf ab, das Bewusstsein der Arbeitgeber für psychische Belastungen bei der Arbeit zu schärfen, die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung in der Praxis zu steigern und dabei das Augenmerk vor allem auf die Berücksichtigung von psychischen Belastungen zu richten. Durch die Formulierung “bei der Arbeit” wird deutlich gemacht, dass die Klarstellung nicht bezweckt, den Gesundheitszustand der Beschäftigten generell im Hinblick auf alle Lebensumstände zu verbessern.

Schutzmaßnahmen werden dem Arbeitgeber nur insoweit abverlangt, als Gefährdungen für die physische und psychische Gesundheit der Beschäftigten durch die Arbeit auftreten.